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Amnesty: EU governments complicit in abuse of refugees, migrants


Download: Amnesty-report: „Libya’s dark web of collusion
Informationen auf Deutsch: EU-Staaten unterstützen systematische Misshandlungen zehntausender Menschen
Neuer Amnesty-Bericht dokumentiert Verantwortung europäischer Regierungen an willkürlichen Inhaftierungen, Misshandlungen und Erpressungen zehntausender Flüchtlinge und Migranten in Libyen, www.amnesty.de 12.12.17

Zum Tag der Menschenrechte

WILLKÜRLICHE EINSCHRÄNKUNG DES RECHTS AUF FREIE MEINUNGSÄUSSERUNG…
WILLKÜRLICHE FESTNAHMEN UND INHAFTIERUNGEN…
EXZESSIVE GEWALTANWENDUNG…
VERSCHWINDENLASSEN…

Hier eine kleine Linkliste (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zu Berichten von Amnesty International zur Lage der Menschenrechte in Ländern, mit denen die EU im Bereich Migrationskontrollen zusammenarbeitet und die von der EU finanziell unterstützt werden.

Äthiopien: Eine Nation hinter Gittern
Eritrea: Kumpanei mit den Folterern
Libyen: EU-Kooperation geht mit Menschenrechtsverletzungen einher
Sudan: Amnesty Report 2017
Tschad: Gefahr für Regierungskritiker nimmt massiv zu

Zur politischen Marginalisierung Afrikas

Text aus der aktuellen Zeitung von Afrique-Europe-Interact  

Koloniales Erbe
Zur politischen Marginalisierung Afrikas

Afrique-Europe-Interact kann sich über mangelnden Zuspruch seitens der kritischen Öffentlichkeit nicht beklagen. Gleichwohl ist in der alltäglichen Arbeit so etwas wie eine gläserne Decke deutlich spürbar: Die von unserem Netzwerk aufgebaute Kooperation zwischen afrikanischen und europäischen Basisinitiativen wird zwar gutgeheißen – insbesondere der Versuch, südliche Perspektiven bzw. Positionen in Europa stärker zur Geltung zu bringen. Doch praktisch sich einbringen wollen nur die wenigsten, vor allem wenn es darum geht, zusammen mit Organisationen aus afrikanischen Ländern politischen Druck aufzubauen – ob hierzulande oder in Afrika. Zur politischen Marginalisierung Afrikas weiterlesen

Flüchtlingsmartyrium in Libyen: Europa muss handeln!

Protestaktion von PRO ASYL:

„Die EU-Staaten spielen mit ihrem Libyen-Deal mit dem Menschenleben zehntausender Flüchtlinge und Migranten. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten haben finanzielle Deals mit Schleppern, Menschenhändlern Gangstern und Milizen im zerfallenen Libyen gemacht, waren aber nicht bereit, die inhaftierten Flüchtlinge und Migranten frei zu kaufen.
Und: Im Zuge der Kooperationen mit der sogenannten »libyschen Küstenwache« wurden in den letzten Monaten sogar zehntausende Bootsflüchtlinge mit europäischer Unterstützung wieder in diese Orte des Grauens zurückgeschafft – obwohl alle politischen Verantwortlichen wissen, was mit Flüchtlingen dort geschieht“

Senden Sie eine Protestpostkarte oder eine E-Mail an die Bundeskanzlerin!
Mehr Information: www.proasyl.de/news/fluechtlingsmartyrium-in-libyen-europa-muss-handeln/

EU-Afrika-Gipfel in Abidjan

Politiker ja, Zivilgesellschaft nein
Vor dem EU-Afrika-Treffen: In der Elfenbeinküste hat die Polizei eine Konferenz von Gewerkschaften und NGO aufgelöst.
Weiterlesen: taz 29.11.2017

Ziemlich schlechte Freunde
Beim EU-Afrika-Gipfel ist Migration mal wieder Schlüsselthema. Die EU steht wegen ihres Vorgehens in Libyen in der Kritik.
Weiterlesen: taz 29.11.2017

Dramatische Woche im Mittelmeer

Pressemitteilung von SOS MEDITERRANEE 26.11.2017

Dramatische Woche im Mittelmeer: SOS MEDITERRANEE wird erneut Zeuge wie libysche Küstenwache Flüchtende abfängt

In weniger als einer Woche hat die europäische Seenotrettungsorganisation SOS MEDITERRANEE im Mittelmeer mehr als 800 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. Bereits am Mittwoch und Donnerstag konnten 387 Menschen an Bord des von SOS MEDITERRANEE und Ärzte ohne Grenzen betriebenen Rettungsschiffes gebracht werden. Gestern wurden weitere 421 Menschen von einem einzigen Holzboot gerettet.
Dramatische Woche im Mittelmeer weiterlesen

Berlin: Proteste gegen EU-Lager in Afrika

Mehr Fotos hier
Am Freitag, den 24. November, protestierten Berliner Flüchtlingsinitiativen gegen die Migrationspolitik der EU in Afrika: vor der Botschaft von Niger und vor der Europäischen Kommission. Anlass war der Gipfel der Afrikanischen und der Europäischen Union, der nächste Woche in Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste, stattfinden wird. Protestiert wurde insbesondere gegen Macrons Pläne sogenannter ‚Hotspots‘ in Niger und Tschad sowie gegen ungleiche Handelsbeziehungen. Berlin: Proteste gegen EU-Lager in Afrika weiterlesen

Manifestations contre les camps de rétention de l’UE en Afrique

Photos ici Deutsch hier

Aujourd’hui, le 24 novembre, devant l’ambassade du Niger et devant la Commission Européenne, des associations de réfugiés berlinoises ont protesté contre la politique migratoire de l’UE en Afrique. Ces actions prennent place dans le contexte du sommet de l’UA et de l’UE qui se tiendra la semaine prochaine à Abidjan. Les manifestants se sont opposés au projet de Macron de créer des ‹ hotspots › au Niger et au Tchad et aux relations commerciales inéquitables.

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