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Um jeden Preis

Die Afrikapolitik der G20-Staaten schafft Fluchtursachen, Armut und Hunger. Würde das Entwicklungshilfeministerium seinen „Marshallplan mit Afrika“ ernst nehmen, wäre damit die gesamte Wirtschafts- und Finanzpolitik der eigenen Regierung in Frage gestellt.

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Blockade der G20-Africa-Partnership-Konferenz

Etwa 50 Personen blockierten die Haupteinfahrt zum Tagungsort des G20-Konferenz zur Afrika-Partnerschaft in Berlin-Schöneberg am Montag, den 13. Juni 2017. Dabei skandieren sie Parolen in Richtung Konferenzteilnehmer*innen und Passant*innen wie z.B. „Merkel, G20, and police – stop killing refugees“ oder „Deutsche Waffen, deutsches Geld – morden mit in aller Welt“. Teilnehmer*innen der Konferenz wurden über andere Zugänge auf das Gelände gebracht. Einige versuchten vergeblich, an der Blockade vorbei zu kommen oder sie zu überklettern und wurden mit „Grenzen sind Scheiße, wir sind die Beweise“ begrüßt. Blockade der G20-Africa-Partnership-Konferenz weiterlesen

Nach der Demo…

…ist vor der Demo: Wir sind hier!

24.06.2017
Hachmannplatz/Hauptbahnhof, Hamburg
14:00 Uhr

Es ist nicht zu akzeptieren, dass die G20 sich hier treffen um über uns zu sprechen – ohne mit uns zu sprechen. Es gibt viele Gründe gegen G20 zu sein, vor allem für Geflüchtete und Migrant_innen. Keine ihrer Diskussionen wird irgendeine Lösung für uns bringen. Sie sind diejenigen, die die Gründe für Flucht und Migration verursachen – sie verursachen Kriege, sie beuten unsere Länder aus… Kommt mit uns auf die Straße für soziale Rechte für alle und gegen G20!
Nach der Demo… weiterlesen

„Wir sehen eine neue Form von Neokolonialismus“

Die deutsche G20-Präsidentschaft strebt Investitionspartnerschaften an, damit es Menschen in Afrika besser geht. Ob das der richtige Weg ist, erklärt die Geschäftsführerin von Oxfam Südafrika im Interview.
Frau Mthathi, die deutsche G 20-Präsidentschaft will Afrika zu einem Schwerpunkt machen und veranstaltet eine Konferenz, auf der private Investitionen im Mittelpunkt stehen, genannt Compact with Africa. Ziel sind Investitionspartnerschaften. Ist das der richtige Weg, um den Ländern Afrikas zu helfen? Weiterlesen: www.weser-kurier.de/deutschland-welt/

Diabolischer Pakt der Industriestaaten

Afrikanische Staaten sollen zu investorfreundlichen Regimen umgebaut werden. Der Plan von Wolfgang Schäuble ist ein Abgesang auf eine solidarische Entwicklungspolitik. Ein Gastbeitrag von Niema Movassat.

Kurz nachdem Finanzminister Wolfgang Schäuble in Deutschland eine schleichende Autobahnprivatisierung auf den Weg gebracht hat, geht sein Feldzug für eine möglichst umfassende Privatisierung aller Gesellschaftsbereiche in die nächste Runde. Bei der G20-Afrikakonferenz in Berlin dreht sich alles um seinen „compact with Africa“ (Vertrag mit Afrika), der dem Kapital neue, sichere Verwertungsmöglichkeiten schaffen möchte – diesmal auf dem afrikanischen Kontinent. Weiterlesen: www.fr.de/politik/meinung/gastbeitraege/

Der „Merkelplan“

Investitionen statt Entwicklungshilfe sehen die Staatschefs als Zukunft Afrikas. Von Menschenrechten reden sie nicht.
BERLIN taz | Es kam wie bestellt: Am Montag stellte der Industriestaatenverband OECD seine Wachstumsprognose für Afrika vor. Verdoppeln soll sich dieses im kommenden Jahr – auf 3,4 Prozent. Wie ein guter Wetterbericht vor einem Ausflug dürften diese Zahlen die Stimmung gehoben haben, als am Montagnachmittag fast ein Dutzend afrikanischer Staatschefs im Berliner Gasometer eintrafen. Weiterlesen: www.taz.de