Archiv der Kategorie: News

UN-Hochkommissar wirft EU unmenschliche Migrationspolitik vor

Europäische und afrikanische Staaten vereinbaren Flüchtlingsabwehr
Europäische und afrikanische Staaten haben sich auf gemeinsame Grundsätze in der Flüchtlingspolitik geeinigt. Offiziell geht es um den Schutz von Grundrechten von Flüchtlingen. Kritiker sehen darin eine weitere Abschottung Europas.
Weiterlesen: migazin.de 15.11.17

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Ra’ad al-Hussein, hat die Flüchtlingspolitik der EU scharf kritisiert. Der Ansatz der Europäischen Union, Migranten auf dem Mittelmeer durch die libysche Küstenwache abfangen zu lassen, sei unmenschlich.

Weiterlesen: chrismon.evangelisch.de 14.11.17

Europas Kooperation mit Diktatoren: Frankreich & Tschad

„Wenn man hier die Menschen auf die Straße schicken würde, könnte man sie gleich in eine Metzgerei schicken.“

sagt Gewerkschaftspräsident Michel Barka über die Politik von Präsident Idriss Déby im Tschad. Trotzdem bekommt der Diktator Déby von Frankreich 15,2 Milliarden Euro für  in den nächsten fünf Jahren. Für den Krieg gegen MigrantInnen….

Weiterlesen: taz 13.11.17

Asylzentren im Tschad und Niger?

Frankreichs Idee scheitert noch an der Realität

Wenn Frankreich in afrikanischen Transitländern Asylbüros einrichtet hat, gehen Auswanderungswillige dann wirklich fragen, bevor sie nach Europa kommen? Es gibt viele Realitäten, an denen diese ambitionierte Idee des französischen Präsidenten Emmanuel Macron scheitern könnte.

Weiterlesen: www.deutschlandfunk.de 21.10.17

Anlageplatz Afrika: Das Ende der Entwicklungshilfe?

Nichts weniger als das Ende der Entwicklungshilfe verkündete Angela Merkel auf der G20-Afrika-Konferenz der Bundesregierung Mitte Juni in Berlin, zu der auch zahlreiche Vertreter afrikanischer Staaten geladen waren. Mit einem „Compact with Africa“ (Pakt mit Afrika) will die Bundesregierung den Kampf der G20-Staaten gegen Hunger und Armut in Afrika vom Kopf auf die Füße stellen: Weiterlesen https://afrique-europe-interact.net/

Ertrinkenlassen als Mittel der EU-Grenzabschottung

Stellungnahme von borderline-europe zur Kriminalisierungswelle gegen zivile Seenotrettungsorganisationen

Am 02.08.2017 wurde das Seenotrettungsschiff Iuventa der privaten Seenotrettungsorganisation Jugend Rettet von italienischen Behörden beschlagnahmt und der Verein wegen der Beihilfe zur illegalen Einreise in drei Fällen angeklagt. Zeitgleich haben weitere drei Search And Rescue (SAR)-NGOs, Sea Eye, Ärzte ohne Grenzen und Save the Children, ihre Rettungseinsätze eingestellt, weil das gewaltsame Auftreten der „libyschen Küstenwache“, die von der European Naval Force – Mediterranean (EUNAVFOR Med), also der EU, trainiert und ausgerüstet wird, für die Besatzungen der Rettungsschiffe lebensbedrohlich geworden ist.
Weiterlesen: www.borderline-europe.de 30.08.2017