Archiv der Kategorie: Background

Fluchtursachen entstehen durch die Politik der G20

Der Hamburger Flüchtlingsrat kämpft gegen Grenzen, Lager und Neokolonialismus
Die internationale Konkurrenz und die weltgesellschaftlichen Ungleichheiten seit Ende des Zweiten Weltkriegs führen zu immer schnelleren und repressiveren Verhältnissen weltweit, in denen das global herrschende Kapital und die Länder des Nordens die südliche Welt immer mehr ausbeuten und die Ungleichheiten auch in den reicheren Gesellschaften immer mehr zunehmen. Um diese Ausbeutung und das Reproduktionsniveau jedes Einzelnen in den profitierenden Gesellschaften aufrechtzuerhalten, bedarf es weltweit immer rigiderer Maßnahmen, zu denen jede Art von Auslagerung gehört. Flüchtlingslager sind nur ein Beispiel. In der Konsequenz schlagen diese Maßnahmen immer mehr zurück – in Form von Klimawandel, von Terroranschlägen in den Ländern des globalen Nordens und Flüchtlingsströmen. Weiterlesen: www.neues-deutschland.de/

Stellungnahme des African Centre for Biodiversity (ACB) zur G20-Afrika-Konferenz

G20, bitte unterstützt afrikanische Kleinbäuer*innen und nicht Privatunternehmen!

Wir, die Repräsentant_innen von afrikanischen Zivilgesellschaften und bäuerlichen Vereinigungen, sind müde vom kontinuierlichen Angriff auf unsere landwirtschaftlichen Systeme. Die G20-Vereinbarungen zu Landwirtschaft und Handel passen nicht zu afrikanischen Landwirtschaftssystemen. Sie zielen auf Investitionen durch Public-Private Partnerships (PPP) für eine „Grüne Revolution“ in Afrika ab. Sie sind ein Abbild eines globalen Kapitalismus, in dem es immer mehr Druck gibt, Produkte der „Grünen Revolution“ einzusetzen. Stellungnahme des African Centre for Biodiversity (ACB) zur G20-Afrika-Konferenz weiterlesen

Statement by African Centre for Biodiversity

Statement by African Centre for Biodiversity (ACB) on G20-Africa-Conference

G20, please support African Smallholders and not Private Corporations

We the representatives of African civil societies and farmers associations are tired of the continuous onslaught of our agricultural systems. The G20 agreements on agriculture and trade which focuses on investments through public, private and partnerships (PPP) towards a ‘green revolution’ in Africa is not suitable for African agricultural systems. Statement by African Centre for Biodiversity weiterlesen

Was soll das eigentlich?

G20-African-Partnership-Conference? Was soll das eigentlich? Am 12. und 13. Juni soll im Gasometer in Schöneberg die sogenannte G20-African-Partnership-Conference stattfinden. Wir haben versucht, kurz darzustellen, was eigentlich das Ziel dieser Konferenz ist, und was es mit der sogenannten „Partnerschaft mit Afrika“ im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft auf sich hat. Weiterlesen: linksunten.indymedia.org

Was ein Schweineschnitzel mit der G20-Afrikakonferenz zu tun hat

Intensivlandwirtschaft hat vielfach nur noch wenig mit der Versorgung lokaler Märkte und dort ansässiger Menschen zu tun. So stammen große Teile der Futtermittel, welche benötigt werden, um z.B. ein Schweineschnitzel herzustellen sehr wahrscheinlich aus Argentinien, Brasilien oder den USA. Dort werden sie oft unter Einsatz von Gentechnik und Pestiziden angebaut. Von dem in Deutschland produzierten Schweinefleisch werden wiederum viele Teile in die Länder des globalen Südens exportiert. Weiterlesen: www.bauerngarten.net/2017/06

Marshallplan with? Africa…

Am 18.5.2017 dekonstruierte Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung Tübingen auf einer Veranstaltung im Regenbogenkino in Berlin den Marschall-Plan „für“ Afrika..

Unser Fazit:
Der Marshallplan für Afrika ist bestenfalls ein schlecht strukturiertes, folgenloses Papier. Profitieren sollen afrikanische und vor allem deutsche Großunternehmen.
Afrika wird vor allem als aufzuteilender Markt gesehen. Flankiert wird dies durch militärisch/zivile Kooperationen, die einerseits die Voraussetzungen für eine funktionierende ökonomische Ausbeutung schaffen und sichern sollen, aber zusätzliche weitere Ziele haben, wie geopolitische Präsenz und die Kontrolle der Migration.

Hier unser zusamenfassender Bericht über die Veranstaltung: Marshallplan with? Africa… weiterlesen

Geoplitische Interessen 1967 und heute

„Unter der großartigen Führung des Schah bildet der Iran in einer der unruhigeren Regionen der Welt eine Insel der Stabilität.“ Jimmy Carter, Präsident der USA, 1977

Juni 1967: Die Bundesregierung empfängt in luxuriösem Ambiente Schah Mohammed Reza Pahlavi und seine Frau Farah Pahlavi, einen ‚der brutalsten Autokraten der Nachkriegszeit‚. Auf der Straße protestieren Studentinnen und Studenten gegen Folter und wilkürliche Verhaftungen von MenschenrechtsaktivistInnen und Opositionellen im Iran. Menschenrechte im Iran sind für die damalige Bundesregierung kein Gesprächsthema mit dem Diktator, denn es geht um eine gute wirtschaftliche Zusammenarbeit und um Profite der Rüstungsindustrie. Zudem gilt es, den Iran als westlichen Bündnispartner zu gewinnen und zu halten, da er auch mit der DDR Verhandlungen über wirtschaftliche Zusammenarbeit führt. Geoplitische Interessen 1967 und heute weiterlesen

Ein legendärer Schah-Besuch

Als vor fünfzig Jahren der iranische Schah Mohammed Reza Pahlavi Westberlin besuchte, eskalierte die Situation. Während der Europabesuch des Schahs in der Tschechischen Sozialistischen Republik, in Frankreich und der Türkei weitgehend ruhig verlief, fand der Besuch in Berlin in aufgeheizter Atmosphäre und unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen statt. Die studentische außerparlamentarische Opposition hatte zu Protesten gegen das autoritäre Schah-Regime und dessen Unterstützung durch die westliche Außenpolitik aufgerufen. Der 2. Juni 1967 wurde zum Kristallisationspunkt internationaler Politik.
Weiterlesen: https://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/360