Archiv der Kategorie: Background

Zur politischen Marginalisierung Afrikas

Text aus der aktuellen Zeitung von Afrique-Europe-Interact  

Koloniales Erbe
Zur politischen Marginalisierung Afrikas

Afrique-Europe-Interact kann sich über mangelnden Zuspruch seitens der kritischen Öffentlichkeit nicht beklagen. Gleichwohl ist in der alltäglichen Arbeit so etwas wie eine gläserne Decke deutlich spürbar: Die von unserem Netzwerk aufgebaute Kooperation zwischen afrikanischen und europäischen Basisinitiativen wird zwar gutgeheißen – insbesondere der Versuch, südliche Perspektiven bzw. Positionen in Europa stärker zur Geltung zu bringen. Doch praktisch sich einbringen wollen nur die wenigsten, vor allem wenn es darum geht, zusammen mit Organisationen aus afrikanischen Ländern politischen Druck aufzubauen – ob hierzulande oder in Afrika. Zur politischen Marginalisierung Afrikas weiterlesen

Europas neue Grenzen in Afrika

Afrika muss draußen bleiben! Wie die EU ihre Grenzen nach Süden verlagert
Es hat sich viel geändert seit dem Welcome-Sommer 2015. Die EU hat Afrika im Kampf gegen unkontrollierte Migration entdeckt. Seit 2015 ist sehr viel Geld nach Afrika geflossen, viele Projekte wurden aufgesetzt, Abkommen geschlossen, Pakete verhandelt. Simone Schlindwein und Christian Jakob haben ein Buch geschrieben, in dem sie sich diese Geldflüsse genau anschauen.

br-online.de: podcast-zuendfunk-generator 15.10.2017

Anlageplatz Afrika: Das Ende der Entwicklungshilfe?

Nichts weniger als das Ende der Entwicklungshilfe verkündete Angela Merkel auf der G20-Afrika-Konferenz der Bundesregierung Mitte Juni in Berlin, zu der auch zahlreiche Vertreter afrikanischer Staaten geladen waren. Mit einem „Compact with Africa“ (Pakt mit Afrika) will die Bundesregierung den Kampf der G20-Staaten gegen Hunger und Armut in Afrika vom Kopf auf die Füße stellen: Weiterlesen https://afrique-europe-interact.net/

Fluchtursachen entstehen durch die Politik der G20

Der Hamburger Flüchtlingsrat kämpft gegen Grenzen, Lager und Neokolonialismus
Die internationale Konkurrenz und die weltgesellschaftlichen Ungleichheiten seit Ende des Zweiten Weltkriegs führen zu immer schnelleren und repressiveren Verhältnissen weltweit, in denen das global herrschende Kapital und die Länder des Nordens die südliche Welt immer mehr ausbeuten und die Ungleichheiten auch in den reicheren Gesellschaften immer mehr zunehmen. Um diese Ausbeutung und das Reproduktionsniveau jedes Einzelnen in den profitierenden Gesellschaften aufrechtzuerhalten, bedarf es weltweit immer rigiderer Maßnahmen, zu denen jede Art von Auslagerung gehört. Flüchtlingslager sind nur ein Beispiel. In der Konsequenz schlagen diese Maßnahmen immer mehr zurück – in Form von Klimawandel, von Terroranschlägen in den Ländern des globalen Nordens und Flüchtlingsströmen. Weiterlesen: www.neues-deutschland.de/

Stellungnahme des African Centre for Biodiversity (ACB) zur G20-Afrika-Konferenz

G20, bitte unterstützt afrikanische Kleinbäuer*innen und nicht Privatunternehmen!

Wir, die Repräsentant_innen von afrikanischen Zivilgesellschaften und bäuerlichen Vereinigungen, sind müde vom kontinuierlichen Angriff auf unsere landwirtschaftlichen Systeme. Die G20-Vereinbarungen zu Landwirtschaft und Handel passen nicht zu afrikanischen Landwirtschaftssystemen. Sie zielen auf Investitionen durch Public-Private Partnerships (PPP) für eine „Grüne Revolution“ in Afrika ab. Sie sind ein Abbild eines globalen Kapitalismus, in dem es immer mehr Druck gibt, Produkte der „Grünen Revolution“ einzusetzen. Stellungnahme des African Centre for Biodiversity (ACB) zur G20-Afrika-Konferenz weiterlesen

Statement by African Centre for Biodiversity

Statement by African Centre for Biodiversity (ACB) on G20-Africa-Conference

G20, please support African Smallholders and not Private Corporations

We the representatives of African civil societies and farmers associations are tired of the continuous onslaught of our agricultural systems. The G20 agreements on agriculture and trade which focuses on investments through public, private and partnerships (PPP) towards a ‘green revolution’ in Africa is not suitable for African agricultural systems. Statement by African Centre for Biodiversity weiterlesen