UN-Hochkommissar wirft EU unmenschliche Migrationspolitik vor

Europäische und afrikanische Staaten vereinbaren Flüchtlingsabwehr
Europäische und afrikanische Staaten haben sich auf gemeinsame Grundsätze in der Flüchtlingspolitik geeinigt. Offiziell geht es um den Schutz von Grundrechten von Flüchtlingen. Kritiker sehen darin eine weitere Abschottung Europas.
Weiterlesen: migazin.de 15.11.17

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Ra’ad al-Hussein, hat die Flüchtlingspolitik der EU scharf kritisiert. Der Ansatz der Europäischen Union, Migranten auf dem Mittelmeer durch die libysche Küstenwache abfangen zu lassen, sei unmenschlich.

Weiterlesen: chrismon.evangelisch.de 14.11.17

Europas Kooperation mit Diktatoren: Frankreich & Tschad

„Wenn man hier die Menschen auf die Straße schicken würde, könnte man sie gleich in eine Metzgerei schicken.“

sagt Gewerkschaftspräsident Michel Barka über die Politik von Präsident Idriss Déby im Tschad. Trotzdem bekommt der Diktator Déby von Frankreich 15,2 Milliarden Euro für  in den nächsten fünf Jahren. Für den Krieg gegen MigrantInnen….

Weiterlesen: taz 13.11.17

Wieder eine Konferenz der Ausbeuter und Heuchler…

English below/ Français ci-dessous

Once again a conference of exploiters and hypocrites… Une nouvelle conférence des exploiteurs et des hypocrites…

Im November 2017 wird es in der Elfenbeinküste einen Gipfel zwischen der Afrikanischen und der Europäischen Union geben. Er ist der fünfte Gipfel einer Reihe und soll die Pläne der ersten vier aufgreifen. Der erste Gipfel der Afrikanischen Union und der Europäischen Union fand am 3. und 4. April 2000 in Kairo statt. Dem folgte 2007 der Gipfel in Lissabon/Portugal, 2010 der Gipfel in Tripolis/Libyen, schließlich 2014 der Gipfel in Brüssel/Belgien. Vom ersten zum vierten ging es angeblich darum, den Entwicklungsländern zu helfen, Hunger zu bekämpfen, ironischerweise mittels ihrer institutionellen Austeritätspolitik, wodurch die afrikanische Jugend außer Landes getrieben wurde. Wieder eine Konferenz der Ausbeuter und Heuchler… weiterlesen

Asylzentren im Tschad und Niger?

Frankreichs Idee scheitert noch an der Realität

Wenn Frankreich in afrikanischen Transitländern Asylbüros einrichtet hat, gehen Auswanderungswillige dann wirklich fragen, bevor sie nach Europa kommen? Es gibt viele Realitäten, an denen diese ambitionierte Idee des französischen Präsidenten Emmanuel Macron scheitern könnte.

Weiterlesen: www.deutschlandfunk.de 21.10.17

Europas neue Grenzen in Afrika

Afrika muss draußen bleiben! Wie die EU ihre Grenzen nach Süden verlagert
Es hat sich viel geändert seit dem Welcome-Sommer 2015. Die EU hat Afrika im Kampf gegen unkontrollierte Migration entdeckt. Seit 2015 ist sehr viel Geld nach Afrika geflossen, viele Projekte wurden aufgesetzt, Abkommen geschlossen, Pakete verhandelt. Simone Schlindwein und Christian Jakob haben ein Buch geschrieben, in dem sie sich diese Geldflüsse genau anschauen.

br-online.de: podcast-zuendfunk-generator 15.10.2017

Conference on the externalisation of the EU migration policy

Deutsch hier: programm.bildungswerk-boell.de

The externalisation of EU migration policy in African states of origin and transit – Consequences and resistance movements demonstrated by the examples of Mali and The Gambia.

There are numerous migration collaborations between the EU and African states, nevertheless, not many people are aware of the consequences of such agreements for African migrants and the cooperating countries. At our conference, we want to address the topic “Externalisation of the EU border regime” and discuss results as well as resistance movements by the examples of Mali and The Gambia. Spokespersons present include: Alassane Dicko (Afrique-Europe Interact Mali), Namarig Abkr (Political Activist), Bruno Watara (Gegen EU Grenzregime Berlin), Sophia Wirsching (Brot für die Welt) and Yankuba Darboe (Gambian-British human rights lawyer).

14.10.2017 – 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr Uhr
Aquarium (Skalitzer Straße 6) am Kottbusser Tor, 10999 Berlin

More information: facebook.com/events