Campaign for free movement in Africa

français: Campagne pour la libre circulation en Afrique

The next summit of Heads of State of the African Union (AU) will have on its agenda the adoption of a protocol on the free movement of people on the continent. To finalize the protocol with a view to its adoption, the African Union initiated consultative meetings extended to all AU member countries. Some African states are still reluctant and would not want to see the protocol adopted in January. While, the African populations, sixty years after independence, dream more than ever of a united Africa where people can move freely. The data below reflect the gap between the aspirations of the populations and the policies of the states:

  • 55% of African countries oblige other African nationalities to obtain their visa before taking their flight;
  • 25% of African countries authorize the issuance of visas upon arrival to travelers of other African nationalities;
  • 97% of African migrations occur on the continent and only 3% of Africans attempt international migration to America, Asia, Europe or Oceania.

Continue reading: www.obsmigration.org/en/

Hunger durch Handel?

Die Freihandelspolitik untergräbt das Recht auf Nahrung systematisch.
In dem kleinen Supermarkt am Rande einer informellen Siedlung in Kenias Hauptstadt Nairobi wartet ein blauer Teddy auf einer Packung Babybrei von Nestlé auf Kundschaft. „Keine einzige Packung von dem Mist habe ich verkauft”, beschwert sich der Ladenbetreiber. Diese Szene offenbart die ganze Scheinheiligkeit der „Afrikapolitik” der G20-Staaten und damit auch der Bundesregierung. Der Zusammenschluss der mächtigsten Industrienationen setzt auf Investitionen von Großkonzernen, um die Wirtschaft in afrikanischen Ländern anzukurbeln. Das auf den Weg gebrachte Abkommen „Compact with Africa” soll sie für mehr Engagement begeistern. Lebensmittelmultis wie Nestlé sind es schon: Ihre Produkte überschwemmen die lokalen Märkte.
Weiterlesen: medico international 13.07.2017

Um jeden Preis

Die Afrikapolitik der G20-Staaten schafft Fluchtursachen, Armut und Hunger. Würde das Entwicklungshilfeministerium seinen „Marshallplan mit Afrika“ ernst nehmen, wäre damit die gesamte Wirtschafts- und Finanzpolitik der eigenen Regierung in Frage gestellt.

Weiterlesen: www.medico.de

Blockade der G20-Africa-Partnership-Konferenz

Etwa 50 Personen blockierten die Haupteinfahrt zum Tagungsort des G20-Konferenz zur Afrika-Partnerschaft in Berlin-Schöneberg am Montag, den 13. Juni 2017. Dabei skandieren sie Parolen in Richtung Konferenzteilnehmer*innen und Passant*innen wie z.B. „Merkel, G20, and police – stop killing refugees“ oder „Deutsche Waffen, deutsches Geld – morden mit in aller Welt“. Teilnehmer*innen der Konferenz wurden über andere Zugänge auf das Gelände gebracht. Einige versuchten vergeblich, an der Blockade vorbei zu kommen oder sie zu überklettern und wurden mit „Grenzen sind Scheiße, wir sind die Beweise“ begrüßt. Blockade der G20-Africa-Partnership-Konferenz weiterlesen

Nach der Demo…

…ist vor der Demo: Wir sind hier!

24.06.2017
Hachmannplatz/Hauptbahnhof, Hamburg
14:00 Uhr

Es ist nicht zu akzeptieren, dass die G20 sich hier treffen um über uns zu sprechen – ohne mit uns zu sprechen. Es gibt viele Gründe gegen G20 zu sein, vor allem für Geflüchtete und Migrant_innen. Keine ihrer Diskussionen wird irgendeine Lösung für uns bringen. Sie sind diejenigen, die die Gründe für Flucht und Migration verursachen – sie verursachen Kriege, sie beuten unsere Länder aus… Kommt mit uns auf die Straße für soziale Rechte für alle und gegen G20!
Nach der Demo… weiterlesen